Startseite
Wir über uns
News
Leseproben
Seite nur für Kinder!
Kontakt
Impressum


"Als das Eis den Himmel berührte" ist nun bei Amazon bestellbar.            316 Seiten Paperback für 8,99 € u. eBook für 2,49€


Leseprobe aus "Als das Eis den Himmel berührte"


Der Unsichtbarkeitszauber

….ich schließe mich daher Naos Meinung an und entscheide, dass wir bis zur Heilung von Wecos Fuß hierbleiben.“

Für die paar Tage stellen wir zum Schutz vor der Witterung unsere Zelte auf.“

Nur mühsam seinen Zorn über die von Helu beschlossene Verzögerung ihres Aufbruchs unterdrückend, entfernte sich der Schamane von Helu und seiner Tochter Nao. Er musste in den Wald gehen. Dort würde er dem Herrn der Tiere sagen müssen, dass durch Wecos Verletzung ihr Aufbruch in das Tal der zwei Berge erst in einigen Tagen erfolgen würde.

Nicht zum ersten Mal fürchtete sich der Schamane den Gott zu rufen. Der Herr der Tiere war in seinem Traum nicht sehr freundlich zu ihm gewesen. Der Gott hatte ihm sehr deutlich gesagt, dass er mit seinem Schamanen nicht zufrieden sei. Durch Helus Entscheidung den Beginn des Aufbruchs zu verschieben, zwang er ihn, dem Herrn der Tiere die schlechte Nachricht über den verspäteten Beginn ihrer Reise zu überbringen.

Wenn der Herr der Tiere noch immer wütend auf ihn war, konnte das für ihn böse ausgehen. Die Strafen des Gottes waren fürchterlich.

Er wäre nicht der erste Diener des Herrn der Tiere, den der Gott in eine brennende Fackel verwandeln würde.

Sollte er die Begegnung mit seinem Gott überleben, würde er es irgendwann Helu und seiner Tochter Nao heimzahlen, ihm solche Probleme bereitet zu haben.

Auf der Lichtung sah Nao ihren Vater im Schein des Lagerfeuers mit sorgenvoller Miene an und sagte: „Ich glaube ich habe mir so eben einen Feind gemacht. Oh Vater, ich habe Angst vor Hejo.“


Beruhigend lächelte Helu seine Tochter an: „Das glaube ich nicht. Unser alter Schamane wird dort in dem Wald ein wenig brummeln und sich dann wieder beruhigen. Du wirst sehen, wenn er zurückkommt, ist er ganz der Alte.“

Nao legte eine Hand auf den rechten Arm ihres Vaters. Von seinen Worten nicht überzeugt, antwortete sie: „Ich hoffe du behältst recht. Jetzt gehe ich zu Weco. Ich will sehen wie es ihm geht und vielleicht kann ich ihm ja irgendwie helfen.“

Obwohl sie nicht wie ihr Vater davon überzeugt war, dass der Schamane die Auseinandersetzung mit ihr vergessen würde, umarmte sie ihren Vater als Dank für seinen Trost.

Nein, Helu behielt keineswegs recht.

Der Zorn des Schamanen über Helu und seine Tochter Nao saß fest in ihm.

Als Nao Weco erreichte, sah sie das sich schon der ganze Stamm um Wecos Lagerfeuer versammelt hatte. Dabei lauschten sie seinen Erlebnissen bei der Jagd und seinem Zusammentreffen mit den zwei Bären. Helu, hatte nun auch das Feuer erreicht und neben seiner Tochter stehend flüsterte er ihr zu: „Wie du siehst geht es deinem Patienten schon wieder gut. So können wir uns beruhigt zu ihm setzen und wie die anderen seine Heldentaten bewundern.“

Das sich der ganze Stamm bei Weco versammelt hatte und seit einiger Zeit der Mond und die Sterne das Land in ein sanftes Licht tauchten, war Hejo sehr recht.

So konnte er, ohne eine Fackel entzünden zu müssen, die kleine Lichtung im Wald aufsuchen, um mit dem Herrn der Tiere zu sprechen.

Trotz der Kälte bedeckte frisches grünes Gras den Boden der Lichtung.

Die Lichtung wurde nicht nur von Hejo für seine Treffen mit den Göttern genutzt. Auch die Jäger gingen immer wieder dorthin, um leichte Beute unter den dort äsenden Hasen zu machen.

Durch die häufige Benutzung war der Pfad zur Lichtung recht breit und kein Hindernis versperrte den Weg.

Daher war es für den Schamanen einfach, von den Stammesangehörigen unbeobachtet die Lichtung im fahlen Licht des Mondes zu erreichen.

Auf der Wiese im Wald angekommen, umgab er diese sofort mit einem Unsichtbarkeitszauber.

Eigentlich war es kein wirklicher Unsichtbarkeitszauber. Der Zauberspruch tauchte die Lichtung in einen dichten Nebel. So entzog sich der Schamane den Blicken jedes Vorübergehenden. Jedes menschliche Lebewesen, das in diesen Nebel eindrang,

wurde von………


13.01.2017

In Arbeit: "Die Standarte der Rabenlegion." In ihr haben die Kinder die Steinzeit verlassen und befinden sich als junge Krieger in der Zeit der Römer und Kelten. Die Geschichte ist für Kinder nicht geeignet.
 

Weitere Veröffentlichung:

   
Das im Schweitzerhaus Verlag verlegte Buch "Das Haus am Ende des Weges" mit spannenden Geschichten im Stil von Edgar Allen Poe, ist jetzt bestellbar. Ich habe mich mit der Geschichte "Totenruhe stört man nicht" beteiligt.

Als das Eis den Himmel berührte veröffentlicht am 28.12.2016













































































































Fortsetzung folgt


                                

     

Lust auf mehr? Dann schau unter:

www.suchbuch.de