Startseite
Wir über uns
News
Leseproben
Seite nur für Kinder!
Kontakt
Impressum


"Als das Eis den Himmel berührte" ist nun bei Amazon bestellbar.            316 Seiten Paperback für 8,99 € u. eBook für 2,49€


Leseprobe aus "Als das Eis den Himmel berührte"


Die Rückkehr der Jäger Teil IV


Weco hatte beim Angriff des Höhlenbären unbeschreibliches Glück gehabt. Die gewaltige Pfote des Bären hatte seine Brust nur gestreift. Dennoch war der Schlag so heftig gewesen, dass er ihn vom Feuer fort gegen den Windschutz geworfen hatte.

Der Hieb hatte ihn zwar nicht getötet, aber nun kam der Bär auf seinen Hinterbeinen hoch aufgerichtet und mit wütendem Brüllen auf ihn zu.

Beim Anblick des übermächtigen Gegners umklammerte eine eisige Kälte das Herz des Jägers.

Das gewaltige Raubtier war höchstens noch zwei Schritte von ihm entfernt, als es schon wieder seine riesigen Tatzen erhob, um ihn erneut anzugreifen.

Diesen Angriff würde der Jäger nicht überleben.

Der Bär war schon viel zu nah und mit seinem verletzten Fuß konnte er dem Raubtier nicht entkommen. Zu allem Übel lag sein Speer hinter dem angreifenden Tier.

Der Jäger wusste, er war verloren und schloss entsetzt die Augen.

Plötzlich war alle Angst von dem alten Jäger gewichen.

Ruhig wartete er, noch immer mit geschlossenen Augen auf den Schmerz des Todes.

Aber wo blieb der Schmerz?

Wollte der Bär ihn zwingen die Augen zu öffnen, damit er ihn ansah bevor er den tödlichen Hieb ausführte?

Nun, dann sollte es so sein. Er würde die Augen öffnen und das Raubtier ansehen.

Langsam öffnete der Jäger die Augen. Erstaunt sah er, dass der Bär nun auf allen vier Pfoten stand und ihm den Rücken zudrehte.

Was war geschehen?

Sofort nutzte der Jäger die Möglichkeit, sich von dem Bären zu entfernen.

Langsam und sehr darauf bedacht keine Geräusche zu machen, kroch Weco von dem Raubtier fort.

Dabei behielt er das Tier immer im Blickfeld.

Plötzlich erschallte ein lautes Brüllen aus einiger Entfernung und nun wusste der Jäger was den Bären von ihn abgelenkt hatte.

Ein weiterer Bär hatte sein Feuer erreicht.

Der fremde Bär war in das Revier des ersten Bären eingedrungen und wollte diesem die Beute, Weco, streitig machen.

Unter ohrenbetäubendem Fauchen und Brüllen kamen sich die Bären immer näher.

Bevor sie einander erreichten, stellten sich die gewaltigen Raubtiere auf ihre Hinterbeine. Dann stürzten sie sich mit lautem Brüllen aufeinander und kämpften um ihre Beute.

Darauf hatte Weco nur gewartet.

Zwar musste er nun auch noch den Rest seiner Ausrüstung zurücklassen, aber die Bären waren so miteinander beschäftigt den stärkeren unter ihnen auszumachen, dass sie nicht merkten, wie ihre Beute langsam von der Lichtung verschwand.

Als Weco annahm nun so weit von den Raubtieren entfernt zu sein, dass sie ihn nicht mehr sehen oder hören konnten, stand er, wegen der Schmerzen in seinem Fuß leise stöhnend, langsam auf.

Wie kam er nun weiter? Seinen Speer, auf den er sich bisher immer gestützt hatte umso seinen kranken Fuß zu entlasten, hatte er ja auf seinem Lagerplatz zurücklassen müssen.

Gehetzt schaute der Jäger umher.


13.01.2017

In Arbeit: "Die Standarte der Rabenlegion." In ihr haben die Kinder die Steinzeit verlassen und befinden sich als junge Krieger in der Zeit der Römer und Kelten. Die Geschichte ist für Kinder nicht geeignet.
 

Weitere Veröffentlichung:

   
Das im Schweitzerhaus Verlag verlegte Buch "Das Haus am Ende des Weges" mit spannenden Geschichten im Stil von Edgar Allen Poe, ist jetzt bestellbar. Ich habe mich mit der Geschichte "Totenruhe stört man nicht" beteiligt.

Als das Eis den Himmel berührte veröffentlicht am 28.12.2016













































































































Fortsetzung folgt


                                

     

Lust auf mehr? Dann schau unter:

www.suchbuch.de