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Meine prähistorische Geschichte

"Als das Eis den Himmel berührte" ist nun bei Amazon bestellbar.            316 Seiten Paperback für 8,99 € u. eBook für 2,49€


Leseprobe aus "Als das Eis den Himmel berührte"


Die Rückkehr der Jäger

…„Bleib einmal stehen, Vilo, ich brauche eine Pause“, keuchte Kaiba. Auch Vilo spürte schon seit einiger Zeit eine wachsende körperliche Erschöpfung. Es waren ja nicht nur die Schulter und der Rücken, auf der er ebenso wie Kaiba, ein Fell mit bestem Mammutfleisch trug, die schmerzten, mittlerweile spürte er auch jeden Muskel in seinen Beinen. Der Vorschlag seines Bruders Kaiba kam ihm daher sehr recht.

Beide Jäger legten ihre Last ab und ließen sich mit einem Seufzer ins trockene Moos des Waldbodens sinken.

Als ihr Vater Weco sie erreichte, lagen die beiden Jäger noch immer ausgestreckt im Moos und schauten, alle Gedanken beiseiteschiebend, ins Kronendach des Waldes.

Kaiba richtete sich auf und sah seinen Vater fragend an: „Wie geht es deinem Fuß?“.

Der alte Jäger setzte sich zu seinen Söhnen und legte den dicken Ast, auf dem er humpelnd seine Söhne erreicht hatte, über seine Beine.

„Schon viel besser!“

Weco merkte nicht, wie Vilo seinen Bruder Kaiba mit gerunzelter Stirn ansah.

Vilo hatte seinen Vater auf ihrer Wanderung zurück zu ihrem Lager beobachtet und wusste, wie schwer ihm das Gehen fiel.

Die drei Jäger hatten an einer riesigen Eiswand, die den Himmel berührte und deren seitliches Ende sie nicht gefunden hatten, Mammut gejagt.

Die Jagd war sehr erfolgreich gewesen. Mit ausgewähltem Fleisch einer erlegten Mammutkuh, hatten sie vor vier Sonnenaufgängen in bester Laune den Rückweg in ihr Lager angetreten.

Sie freuten sich schon auf das Essen, das ihre Köchin Ule aus dem Fleisch zaubern würde. Dabei beschrieben sie immer wieder, in welchen Varianten Ule das Fleisch zubereiten würde.

Nun aber schaute Vilo seinen Vater sorgenvoll an: „Ich sehe aber, dass du starke Schmerzen hast und kaum gehen kannst. Ich bin immer noch der Meinung, dass wir dir eine Schutzwand mit einem Feuer machen sollten. Dann könnten wir das Fleisch ins Lager bringen und dich anschließend abholen. Nur wenn wir das Fleisch nicht mehr tragen müssen, können wir dich tragen.“

Weco schüttelte den Kopf, als er antwortete: „Ich bin doch bis hierhergekommen, also werde ich den Rest des Weges auch noch schaffen.“

Mit einem traurigen Blick zu Vilo antwortete Kaiba seinem Vater: „Das glauben wir eben nicht, Vater. Wir müssen über den Fluss vor der Bergkette dort vorne. Dann über die Bergkette und zum Schluss noch einen halben See umrunden. Das schaffst du ohne Hilfe nicht. Ich bin sicher, dass du dir den Fuß in dem Kaninchenbau gebrochen hast. Es ist ja nicht deine Schuld. Keiner von uns hat den Bau gesehen, aber sieh endlich ein, dass wir das Fleisch ins Lager bringen müssen. Wenn wir noch länger für den Rückweg brauchen, verdirbt es und wir können es nicht mehr essen.“

Weco nickte traurig und sah dabei seine Söhne an……


13.01.2017

In Arbeit: "Die Standarte der Rabenlegion." In ihr haben die Kinder die Steinzeit verlassen und befinden sich als junge Krieger in der Zeit der Römer und Kelten. Die Geschichte ist für Kinder nicht geeignet.
 

Weitere Veröffentlichung:

   
Das im Schweitzerhaus Verlag verlegte Buch "Das Haus am Ende des Weges" mit spannenden Geschichten im Stil von Edgar Allen Poe, ist jetzt bestellbar. Ich habe mich mit der Geschichte "Totenruhe stört man nicht" beteiligt.

Als das Eis den Himmel berührte veröffentlicht am 28.12.2016













































































































Fortsetzung folgt


                                

     

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